Industry 4.0, Interviews, Smart Engineering & Services

Interview mit PTC: Disruption am Markt – Aus einem Remote Service Angebot wird ein „Smart Connected Product“

Im Vorfeld des Online Events ScaleUp 360° Smart Remote Services DACH haben wir mit Philipp Kesten, Sr. Director Field Engineering, IoT & AR Center of Excellence bei PTC über Digitale Disruption, Produktskonnektivität und Trends im Bereich Digitalen Services uns unterhalten.

we.CONECT: Sie sind als Senior Director Field Engineering, IoT & AR bei PTC tätig – Welche Aufgaben würden Sie im Rahmen Ihrer Zuständigkeit als besonders interessant hervorheben? Was in Ihrer Rolle empfinden Sie als besonders aufregend, was begeistert Sie an Ihrem Job?

Ich verantworte bei PTC in der Region Dach den technischen Vertrieb unserer IoT & AR Lösungen. Mich treibt insbesondere die tägliche Diskussion mit Kunden und Partnern an, Lösungen zu entwickeln, die für die praktische Umsetzung der entwickelten Strategien zum Einsatz von Remote und digitalen Konzepten benötigt werden und die bei PTC unter dem Slogan „Smart Connected Products“ bzw. „Smart Connected Operations“ vertrieben werden.

we.CONECT: Sie stellen auf der Smart Remote Services Ihr das Thema Smart Connected Product vor. Wie würden Sie das Thema selbst einordnen – „es ist ein gutes Beispiel für gelungenes…“

Für ein Weiterdenken und Weiterentwickeln des Einflusses, den ein verbundenes Produkt hat, um Mehrwerte über den Service hinaus zu realisieren.

we.CONECT: Ihre Lösung wird auf der Smart Remote Services unter dem Titel „Smart Connected Product“ angekündigt. Was ist in diesem Kontext die wichtigste Botschaft an die Teilnehmer und Ihre Kunden?

Das Thema Remote Service baut ja auf der Konnektivität zum Produkt auf, mit der Verbindung ändert sich aber auch das Produkt und die Erwartungshaltung an das Produkt und den Service. Die Darstellung der Mehrwerte für den Kunden werden erfolgsentscheidend.

we.CONECT: Was würden Sie als Alleinstellungsmerkmal Ihres Ansatzes hervorheben?

Aufbauend auf der jahrzehntelangen Erfahrung als Marktführer im Bereich der Remote Service Plattformen, den Kunden in einem ganzheitlichen Ansatz über den gesamten Produktlebenszyklus zu begleiten.

we.CONECT: Mit Blick auf die Anforderungen Ihrer Kunden: Welche Problemfelder im Kontext von Remote und digitalen Services sehen Sie als besonders kritisch an?

Technische Aspekte sind aus meiner Sicht weitestgehend gelöst, deswegen ist die Einbettung von Remote und digitalen Services in ein unternehmensweites Konzept aktuell die typische Hürde

we.CONECT: Was sind aus Ihrer Sicht die besten Ansätze bzw. Technologien, um diese Herausforderungen zu meistern?

Zunächst eine konsequente Identifizierung der Mehrwerte und Ziele, die man dem Kunden, aber auch internen Stakeholdern anbieten möchte und im Unternehmen erreichen möchte. Daraus ergibt sich eine „Value Roadmap“, mit Fokus auf eine schrittweise Implementierung und Zielerreichung. Erfolge in den frühen Phasen tragen dann die Akzeptanz und den weiteren Erfolg des Gesamtprogramms, technologische Aspekte treten typischerweise erstmal in den Hintergrund.

we.CONECT: Wie schätzen Sie – auch mit Blick auf die Teilnehmer und Sprecher der Smart Remote Services – die Entwicklungen auf dem Markt für Lösungen für smart und digitale Serviceangebote in den nächsten 1-2 Jahren ein?

Angestossen durch die aktuelle Situation um Covid 19 werden Remote und digitale Services sicher noch stärker in den Fokus geraten. Remote Arbeit- und Support-Konzepte werden noch stärker zum „New Normal“. Das wird helfen, solche Initiativen in den Unternehmen noch strategischer zu treiben und wird somit die Einführung von „Smart Connected Product“-Konzepten vermutlich beschleunigen.

we.CONECT: Welche Themenschwerpunkte im Rahmen der Konferenz sind für Sie besonders wichtig und warum?

Da ich aus meiner Erfahrung der Erfolg im Unternehmen sehr stark von möglichst ganzheitlichen Ansätzen abhängt, denke ich, das alle Themenschwerpunkte relevant sind und auch gut gewählt sind. Die Kunst besteht, diese für sein Unternehmen jeweils richtig zu orchestrieren und das -wie erwähnt – in dem man mit der Mehrwertdiskussion startet.

we.CONECT: Vielen Dank Herr Kesten für das Interview!

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